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Rostock Artikel
Die Hansestadt Rostock ist eine Stadt in dem Nordosten Deutschlands. Die Universitätsstadt an der Warnowmündung ist die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, liegt in dem Landesteil Mecklenburg und ist eines von vier Oberzentren des Landes.
Prägend sind Hafen, Hanse, Universität Rostock, Ostsee, Backsteingotik und Lebensmittelindustrie.
Außerdem ist sie nach Kiel und Lübeck die drittgrößte Hafenstadt an der deutschen Ostseeküste.
Buch-Tipp: Blutsünde. Verdeckte Ermittlungen Ein Buch das man nicht aus der Hand legt! Es gibt ca. wenige Bücher, wo man bis spät in die Nacht einfach nicht aufhören kann zu lesen - dies ist eins! Mitreißende Story, Charaktere aus allen Schichten. | |
Rostock liegt ziemlich exakt in der nördlichen Mitte Mecklenburgs. Das Stadtgebiet erstreckt sich um die Warnow, die als „Unterwarnow“ vom Rostocker Stadtzentrum, bis zur etwa 12 km entfernten Küste schiffbar ist. Vor der Mündung in die Ostsee beim Stadtteil Warnemünde weitet sich die Unterwarnow in Richtung Osten zu dem sog. „Breitling“ aus. Hier befindet sich der Rostocker Seehafen.
Buch-Tipp: Das Silber der Ostsee. Ein Hansekrimi. Tatort Lübeck und Rostock (Hansekrimi) Rundum gut Ein schöner historischer Kriminalroman, spannend, gut zu lesen, sorgfältig recherchiert. Eine runde Sache und ein würdiger Nachfolger des anderen Hanse-Krimis aus der Feder von Thomas Prinz: "Der Unterhändler der Hanse".
Es geschieht in dem Jahr 1380. Ein junger Lübecker Ratsherr, jüngst bankrott gegangen, soll einen Serienmörder... |
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Folgende Gemeinden, benannt nachdem Uhrzeigersinn beginnend in dem Nordosten, grenzen an die Stadt Rostock. Sie gehören alle zu dem Landkreis Bad Doberan.
Graal-Müritz (amtsfreie Gemeinde), Gelbensande , Rövershagen , Mönchhagen und Bentwisch (alle Amt Rostocker Heide), Broderstorf und Roggentin (beide Amt Carbäk), Kessin (Amt Warnow Ost), Papendorf , Kritzmow , Lambrechtshagen (alle Amt Warnow West), Admannshagen-Bargeshagen (Amt Bad Doberan) und Elmenhorst-Lichtenhagen (Amt Warnow West)
Buch-Tipp: Das große Wimmelbilderbuch. Durch Stadt und Land. Maxiausgabe (Bilderbücher) Der Kauf hat sich gelohnt! Ich finde das Buch toll. Es ist schön gezeichnet, besonders die Personen in ihren Tätigkeiten. Es sind wirklich hunderte kleine Geschichten in diesem Buch versteckt. Ab und zu ist die Geschichte der Bilder ein wenig verrückt, aber ich finde das eher positiv. So kann man seiner Phantasie freien lauf lassen, zB woher... |
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Das Stadtgebiet Rostocks ist in acht Ortsamtbereiche mit jeweils mehreren Ortsteilen gegliedert. Manche Ortsteile sind in weitere Stadtteile mit besonderem Namen aufgeteilt, die sich in dem Laufe der Zeit eingebürgert haben.
Alle Ortsteile der Stadt sind zu insgesamt 19 Ortsteilvertretungen zusammen gefasst. Diese Gremien heißen Ortsbeiräte und werden von der Bürgerschaft der Stadt Rostock nach jeder Kommunalwahl neu bestimmt. Ihre Mitgliederzahl schwankt je nach Größe ihres Zuständigkeitsbereichs zwischen neun und 13. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen Angelegenheiten in ihren Ortsteilen zu hören. Sie sind vor allem beratend tätig. Eine endgültige Entscheidungskompetenz hat jedoch ca. die Bürgerschaft der Gesamtstadt.
Die acht Ortsamtsbereiche mit ihren zugehörigen Ortsteilen beziehungsweise Stadtteilen:
- Das Ortsamt 1 umfasst das Seebad Warnemünde und die Ortsteile Diedrichshagen, Markgrafenheide, Hohe Düne, Hinrichshagen, Wiethagen und Torfbrücke
- Das Ortsamt 2 umfasst die Stadtteile Lichtenhagen und Groß Klein
- Das Ortsamt 3 umfasst den Stadtteil Lütten Klein
- Das Ortsamt 4 umfasst Evershagen, Schmarl, Marienehe sowie das Gewerbegebiet Schutow
- Das Ortsamt 5 umfasst Reutershagen, das Hansaviertel und die Gartenstadt
- Das Ortsamt 6 umfasst die Kröpeliner-Tor-Vorstadt, die Stadtmitte und den Stadtteil Brinckmansdorf
- Das Ortsamt 7 umfasst die Südstadt und den Ortsteil Biestow
- Das Ortsamt 8 umfasst Dierkow, Toitenwinkel, Gehlsdorf, Hinrichsdorf, Krummendorf, Nienhagen, Oldendorf, Peez, Stuthof und Jürgeshof
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Neuer Markt mit Rathaus und Haus Sonne. Das Rostocker Rathaus ist ursprünglich ein Backsteinbau, dem später ein barocker Vorbau angefügt wurde. Haus Sonne ist ein Bau aus den 1950er Jahren. Es beherbergt heute das Hotel Sonne, welches in dem Bombenkrieg 1944/45 zerstört wurde.
Die ehemalige herzogliche Residenz mit dem „Barocksaal“ am Rostocker Universitätsplatz (früher Blücherplatz)
Rostock wurde in dem Jahr 1160 als eine slawische Siedlung an der Warnow (Roztoc) zu dem ersten Mal erwähnt. Eine deutsche Siedlung auf dem anderen Ufer mit Namen Rostock wurde 1189 erstmalig erwähnt. Diese Siedlung erhielt am 24.6.1218 die Bestätigung des Lübecker Stadtrechts . Ein genaues Gründungsdatum der Stadt Rostock ist nicht bekannt.
1419 wurde die Universität Rostock als erste Universität Nordeuropas gegründet. In dem Mittelalter gehörte die Stadt der Hanse an. Während Lübeck als Perle der Hanse galt, so war Rostock eine der reichsten Städte in diesem Bund. Berühmt war Rostock für sein rötliches, wohlschmeckendes Bier.
In Rostock lief der erste deutsche Schraubendampfer vom Stapel. In der Stadt gab es bis zu dem Zweiten Weltkrieg zwei Flugzeugwerften. Der Ingenieur Ernst Heinkel begründete hier die Heinkel-Flugzeugwerke bereits in den 20er Jahren und ließ nahe der Warnow das erste düsengetriebene Flugzeug der Welt starten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten begann parallel zur Ausweitung der Flugzeugproduktion auch der rapide Zuwachs der Einwohnerzahlen durch Zuzug und der Eingemeindung benachbarter Dörfer – Rostock wurde eine Großstadt.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Innenstadt schwer von den Alliierten bombardiert und später wieder aufgebaut. Die Stadt wuchs nachdem Krieg – vor allem mit großen Neubaugebieten – weiter; der in dieser Zeit entstandene neue Überseehafen am Breitling entwickelte sich zum Hafen der DDR.
Von 1989 bis 2003 nahm die Einwohnerzahl wie in vielen ostdeutschen Städten stark ab. Etwa ein Viertel der damals rund 250 Tausend Bewohner haben die Stadt inzwischen verlassen. 1992 erregte der Brandanschlag von Lichtenhagen internationales Aufsehen.
2003 fand in Rostock die Internationale Gartenbauausstellung statt. In dem selben Jahr wurde der Warnowtunnel eröffnet. Die Bewerbung mit Leipzig um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012 scheiterte bei der internationalen Vorauswahl durch das IOC am 18.05 2004.
Buch-Tipp: Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus. Kleine Gesten der Selbstbehauptung Paul Gompitz ist ein "abgestürzter Intellektueller", dem die Akademikerkarriere in der DDR verwehrt blieb, weil er den Militärdienst verweigerte. Ein großer Widerstandskämpfer ist er darum aber nicht. Es geht ihm ja auch ganz gut in der DDR. Er arbeitet in den Sommermonaten als Kellner in verschiedenen Orten... |
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Die Stadt Rostock erwarb in dem Jahr 1323 das Dorf Warnemünde. Bis in das 20. Jahrhunderte war dieses Küstendorf an der Warnowmündung eine Exklave von Rostock. Die Dörfer beziehungsweise Gemeinden zwischen Rostock und Warnemünde wurden erst in dem 20. Jahrhundert eingemeindet, so dass ab 1934 erstmals ein geschlossenes Stadtgebiet zwischen beiden Teilen geschaffen werden konnte. In dem 14. und 15. Jahrhundert konnte Rostock darüber hinaus das Waldgebiet östlich der Warnow („Rostocker Heide“) sowie einige nahegelegenen Dörfer (Bartelsdorf, Bentwisch, Brodersdorf, Kassebohm, Kessin, Rövershagen, Riekdahl, Stuthof, Willershagen und Gragetopshof) erwerben. Die meisten dieser Orte wurde jedoch später wieder als eigenständige Gemeinden geführt und erst in dem 20. Jahrhundert wieder dem Stadtgebiet Rostocks angeschlossen (vergleiche Tabelle).
Im Einzelnen wurden folgende Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen in die Stadt Rostock eingegliedert:
| Jahr | Orte | Zuwachs in ha
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| 25.03.1252 | Rostocker Heide | ?
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| 1323 | Warnemünde | ?
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| 01.01.1913 | Dierkow | ?
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| 14.07.1919 | Barnstorf, Bartelsdorf, Bramow, Dalwitzhof, Damerow, Kassebohm, Riekdahl | ?
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| 09.12.1924 | Hinrichshagen, Markgrafenheide, Meyers Hausstelle, Schnaterman, Torfbrücke, Waldhaus, Wiethagen | ?
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| 01.04.1930 | Kloster zu dem Heiligen Kreuz | ?
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| 08.03.1934 | Diedrichshagen, Gehlsdorf, Groß Klein, Lütten Klein, Marienehe, Schmarl, Schutow | ?
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| 01.07.1950 | Biestow, Evershagen, Krummendorf, Peez, Petersdorf, Stuthof, Toitenwinkel | ?
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| 01.01.1960 | Hinrichsdorf, Nienhagen | ?
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| 10.09.1978 | Jürgeshof | ?
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Buch-Tipp: Die Fußball-Detektive 1. Der Diamant aus Brasilien Toll für fussballbegeisterte Jungen (und Mädchen!) Mein Sohn fand die Fussballdetektive super. Sein einziger Kritikpunkt war, es sei so schnell zu Ende gelesen. Für seinen Geschmack hätte die Geschichte ruhig etwas länger sein können. Ich habe es auch gelesen und fand angenehm, dass es ein Buch für Jungen und Mädchen gleichermaßen ist.... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: Die Reeder Spannend aber zu kurz Ein Buch voller interessanter Personen. Voller Leben und Möglichkeiten. Leider ist es viel zu kurz - Vielleicht hätte die Autorin jedem Familienmitglied in dem Buch einen eigenen band widmen sollen - so hinterlässt mich das Buch mit dem Wunsch mehr davon lesen zu wollen. Obwohl viele zu kurz behandelt wurde, fünf Sterne, ich... |
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Die Bevölkerung der Stadt Rostock gehörte anfangs zu dem Bistum Schwerin beziehungsweise zu dem Erzbistum Bremen. Rostock war Sitz eines eigenen Archidiakonats .
1531 führte der Rat der Stadt die Reformation ein. Danach war Rostock über Jahrhunderte eine protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis. Die Stadt hatte einen eigenen Superintendenten und ein eigenes geistliches Ministerium. Heute gehören die Kirchengemeinden der Stadt zu den Propsteien Rostock-Nord, Rostock-Ost und Rostock-Süd innerhalb des Kirchenkreises Rostock der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs.
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Sie gründeten 1872 die erste Pfarrgemeinde seit der Reformation und erhielten 1909 ihre erste Kirche, die Christuskirche. Die Gemeindeglieder gehörten – wie ganz Mecklenburg – zunächst zu dem Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen , dessen Jurisdiktion dauernd mit dem Bischofsstuhle zu Osnabrück verbunden war. 1930 wurde das Gebiet offiziell Teil des Bistums Osnabrück (Dekanat Mecklenburg). 1941 wurde das Dekanat Mecklenburg in einen westlichen, einen mittleren und einen östlichen Konferenzbezirk aufgeteilt. Durch die Grenzziehung nachdem Zweiten Weltkrieg wurde es stets schwieriger für den Osnabrücker Bischof, seine Amtsgeschäfte in Mecklenburg wahrzunehmen. So entstand 1946 das Bischöfliche Kommissariat Schwerin, aus dem 1973 das Bischöfliche Amt Schwerin mit einem Apostolischen Administrator als „residierenden Bischof“ hervorging. Dieses ging nach Gründung des Erzbistums Hamburg 1995 in dieses neue Erzbistum über. Die Pfarrgemeinden der Stadt Rostock gehören somit heute zu dem Dekanat Rostock des Erzbischöflichen Amtes Schwerin innerhalb des Erzbistums Hamburg.
Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft... |
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An der Spitze der Stadt stand seit dem 13. Jahrhundert der Rat mit zunächst 10, später 24 Ratsherren. Den Vorsitz hatte der Proconsules beziehungsweise Bürgermeister. In dem 19. Jahrhundert gab es sogar 3 Bürgermeister. Ab 1925 tragen die Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister. Dieser wurde über Jahrhunderte vom Rat der Stadt gewählt. Seit 2002 wird er direkt vom Volk gewählt.
Als Vertretung der Bürger gibt es eine Stadtvertretung, die in Rostock die Nennung Bürgerschaft trägt (in anderen Städten heißt dieses Gremium auch Gemeinderat, Stadtverordnetenversammlung oder Rat der Stadt). Die Mitglieder der Bürgerschaft (derzeit 53) werden von den Bürgern der Stadt auf 5 Jahre gewählt. Vorsitzender ist der Präsident der Bürgerschaft. Dieses zusätzliche repräsentative Amt in der Stadt wurde 1990 neben dem Amt des Oberbürgermeisters durch das „Gesetz über die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR“ durch die damalige Volkskammer der DDR eingeführt. Es wurde zunächst hauptamtlich wahrgenommen. Seit der Änderung der Kommunalverfassung 1994 wird es ca. noch ehrenamtlich ausgeführt. Der Präsident der Bürgerschaft leitet die Sitzungen, bereitet diese vor und vertritt die Bürgerschaft nach außen. Er repräsentiert zusammen mit dem Oberbürgermeister die Stadt.
Seit 1995 ist Arno Pöker (SPD) Bürgermeister der Hansestadt Rostock.
Siehe auch:
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
Präsidenten der Bürgerschaft |
- 1990–1994: Christoph Kleemann
- 1994–2004: Prof. Dr. Ralf Friedrich (SPD)
- 2004–(2009 ): Liesel Eschenburg, CDU
Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man
richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald
zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig
war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst,
dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt.
Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken.... |
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Das Steintor in dem typischen Backsteinstil. Auf der Rückseite ist der Wahlspruch Rostocks eingelassen.
Beschreibung: In geteiltem Schild, oben in Blau ein schreitender goldener Greif mit aufgeworfenem Schweif und ausgeschlagener roter Zunge; unten von Silber über Rot geteilt.
Die Stadtflagge besteht aus drei waagerechten Streifen in den Farben Blau-Weiß-Rot, wobei der obere blaue Streifen die Hälfte der Flaggenhöhe und die beiden anderen Streifen je ein Viertel der Flaggenhöhe einnehmen.
Im blauen Streifen befindet sich der zu dem Liek gewendete, schreitende gelbe Greif mit aufgeworfenem Schweif und ausgeschlagener roter Zunge.
Bedeutung: Das Wappen ist bereits seit 1367 als Siegelstempel nachweisbar. Der goldene Greif war das herrschaftliche Zeichen der Fürsten von Rostock. Silber und Rot sind die Farben der Hanse. Die Flagge ist erst seit 1418 nachweisbar, wobei die Farben nicht überliefert sind. Es wird aber angenommen, dass die Wappenfarben bereits damals auch für die Stadtflagge maßgebend waren. In dem Laufe der Geschichte hat sich die Flagge mehrmals verändert. In der heutigen Form wurde sie in der Hauptsatzung von 1991 festgelegt.
Rostocks Wahlspruch ist in goldenen Lettern am Steintor zu lesen: Sit intra te concordia et publica felicitas („In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen“).
Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . .
Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen.
Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit... |
Wirtschaft und Infrastruktur |
Rostock-Warnemünde ist inzwischen, mit über 80 anlegenden Kreuzfahrtschiffen pro Jahr, der wichtigste deutsche Kreuzfahrerhafen.
Rostock hat den größten deutschen Ostseehafen. Dieser ist Verkehrsknotenpunkt für den Fährverkehr nach Nordeuropa (Dänemark, Schweden, Finnland und Lettland). In der Hansestadt angesiedelt sind Werftindustrie, Reedereien, Oberlandesgericht, Biotechnologie und Nahrungsmittelindustrie.
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Die Infrastruktur Rostocks ist für eine Stadt mit etwa 200 Tausend Einwohnern beachtlich. Der ÖPNV wird unter anderem durch die S-Bahn Rostock sowie durch Straßenbahnen und Busse der Rostocker Straßenbahn AG bedient. 2003 wurde hier der erste privat finanzierte und mautpflichtige Tunnel Deutschlands (Warnowtunnel), welcher die Warnow in Höhe Schmarl unterquert, eröffnet.
Die Autobahnen A 19, A 20 und die Bundesstraße 103 umrahmen Rostock zusätzlich.
Etwa 20 km südöstlich befindet sich der Flughafen Rostock-Laage.
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Die traditionellen Industrien des Schiffbaus und der Fischverarbeitung Rostocks verloren nach der Wende in der DDR stark an Bedeutung, zahlreiche Beschäftigte verloren ihre Arbeit. Es gibt jedoch in Rostock noch Maschinenfabriken, Werften (Schiffswerft Neptun, Aker Warnowwerft ) und weitere Industriebetriebe.
Der Dienstleistungssektor gewinnt in der Stadt zunehmend an Bedeutung. Besonders Callcenter (Telegate , Sixt , Bertelsmann und diverse kleinere) siedeln sich hier wegen der hochdeutschen Sprache und dem guten Arbeitskräfteangebot an. Größter Arbeitgeber der Stadt heute ist die Rostocker Universität.
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In Rostock erscheint als Tageszeitung die Ostsee-Zeitung sowie die Norddeutschen Neuesten Nachrichten. Desweiteren gibt es zwei lokale Fernsehsender: rok-tv (Rostocker offener Kanal) und welle-i (vorrangig Videotext).
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- Universität Rostock (siehe: Universität Rostock): Die Universität wurde 1419 gegründet und ist damit eine der ältesten Hochschulen Deutschlands sowie die älteste Universität in Nordeuropa. 1991 wurde die Pädagogische Hochschule Güstrow und die Hochschule für Seefahrt Warnemünde/Wustrow eingegliedert. Die einzelnen Fakultäten und Institutionen sind auf das gesamte Stadtgebiet verteilt.
- Hochschule für Musik und Theater Rostock (siehe: HMT Rostock ): Diese erst 1994 gegründete Hochschule ist eine der jüngsten ihrer Art in ganz Deutschland. Sie fühlt sich stark mit entsprechenden Einrichtungen in Wilna, Riga und Tallinn verbunden und kooperiert auch mit den Hochschulen in Krakau, Danzig und Posen.
- Max-Planck-Institut für demografische Forschung
In Rostock gibt es ferner das komplette Angebot an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen.
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Kultur, Sport und Sehenswürdigkeiten | |
Sehenswert ist vor allem die Rostocker Innenstadt sowie der Stadtteil Warnemünde.
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- Volkstheater Rostock mit den Spielstätten Großes Haus, Kleine Komödie Warnemünde und Theater in dem Stadthafen
- ARThus-Theater
- Compagnie de Comédie
- Niederdeutsche Bühne Rostock e.V.
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- Dokumentations- und Gedenkstätte des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterdrückung
- Heimatmuseum Warnemünde
- Kunsthistorisches Museum (Kloster zu dem Heiligen Kreuz und Kröpeliner Tor)
- Kunsthalle Rostock
- Schifffahrtsmuseum (Schifffahrtsgeschichte und Schiffbaugeschichte)
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Blick vom „Glatten Aal“ auf die Marienkirche
- Gotisches Rathaus (13. und 14. Jh.) mit Fassade aus barocker Zeit (1727)
- Hausbaumhaus (spätgotisches Kaufmannshaus)
- Standesamt und Stadtarchiv
- Ständehaus
- Kirchen
- Gotische Marienkirche (13. Jh.), das Wahrzeichen der Stadt
- Frühgotische Nikolaikirche (13. Jh.)
- Petrikirche am alten Markt
- Universitätskirche (Kloster zu dem Heiligen Kreuz)
- Heilig Geist Kirche in der Kröpeliner Tor Vorstadt
- Evangelische Kirche Warnemünde
- Kröpeliner Tor
- Kuhtor
- Leuchtturm Warnemünde (Wahrzeichen des Stadtteils und Seebads)
- Mönchentor
- Neuer Markt
- Steintor, neben der Marienkirche ein weiteres Wahrzeichen der Stadt
- alte Speichergebäude in der östlichen Altstadt
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Sonstige Sehenswürdigkeiten |
- Botanischer Garten
- Lange Straße
- Messegelände und -park (IGA-Park)
- Rostocker Heide
- Zoologischer Garten
Im Bild die Westmole mit der ersten und einzigen, in der Rostocker Warnowwerft, gefertigten Hochseebohrinsel, bei der Verschleppung in dem Jahr 2003
In Warnemünde:
- Am Strom
- Leuchtturm
- Teepott
- Westmole
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- Mai/Juni (an Pfingsten): Rostocker Pfingstmarkt
- Juli: Rostocker Sommer (Musik, Folklore und Literatur)
- Sommer: Warnemünder Woche
- Sommer: Hanse Sail, jährlicher Höhepunkt aller Veranstaltungen
- September: Boulevardfest
- Dezember: Weihnachtsmarkt, der größte in Norddeutschland
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Logo des FC Hansa Rostock
Der mittlerweile langjährig in der Bundesliga spielende Fußball-Club FC Hansa Rostock gehört – bildlich gesprochen – zu den sportlichen Leuchttürmen des Landes. Zusätzlich zählt der Handball-Club HC Empor Rostock (1982 Europameister für Vereinsmannschaften) zu den traditionsreichen Handballvereinen in Deutschland.
Eine erfolgreiche Bewerbung um die Olympiade 2012 hätte die Olympischen Segelwettbewerbe und eventuell einige Fußballspiele nach Rostock gebracht.
Neben den klassischen Sportarten wie Fußball, Handball, Leichtathletik, Ringen, Schwimmen, Wasserspringen etc. bietet sich Rostock wegen seiner exponierten Lage auch sehr für Segeln und andere Wassersportarten an. Rostock gilt als das beste Segelrevier der deutschen Ostseeküste.
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| Das Blücherdenkmal vor dem Hauptgebäude der Rostocker Universität stand einst in der Mitte des Platzes. An der Konzeption für das Ehrenmal wirkte Johann Wolfgang von Goethe mit.
Die Hansestadt Rostock hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen (Auflistung chronologisch nach Verleihung):
- 1816: Gebhard Leberecht von Blücher, Generalfeldmarschall
- 1826: Johann Weiß, Fabrikant medizinischer Apparate
- 1829: Oberst von Below, Stadtkommandant
- 1841: Friedrich von Oertzen, Oberappellationsgerichtspräsident
- 1843: Johann Christian Brandenburg, Advokat des Ersten Quartiers des Hundertmännerkollegiums
- 1846: Dr. Detloff Ludwig Ewald Karsten, Bürgermeister 1836–1846
- 1860: Carl Friedrich Both, Vizekanzler der Universität
- 1870: Carl Heinrich Christoph Tretsche, Oberappellationsgerichtsvizepräsident
- 1887: Otto Friedrich Maximilian von Liebeherr, Vizekanzler der Universität
- 1887: Carl Alexander Bolten, Rechtsanwalt
- 1889: Vincent Heinrich Mann, Senatspräsident des Oberlandesgerichts
- 1893: Friedrich Ferdinand Gottlieb Georg Flügge, Oberamtsdirektor a.D.
- 1895: Otto Fürst von Bismarck, Reichskanzler
- 1898: Theodor Thierfelder, Professoer
- 1914: Dr. jur. Dr. medas heißt c. Christian Magnus Maßmann, Bürgermeister 1889–1914
- 1918: Karl August Nerger, Fregattenkapitän, Kommandant des Hilfskreuzers Wolf
- 1933: Paul von Hindenburg, Reichspräsident
- 1955: Erich Schlesinger, Rektor der Universität
- 1981: Ernst Hilzheimer, Mitglied der SED und des Nationalrates der Nationalen Front der DDR
- 1993: Dr. Dr. h.c. Yaakov Zur , Wissenschaftler und Historiker
- 1994: Walter Kempowski, Schriftsteller
Den ehemaligen Ehrenbürgern Adolf Hitler, Friedrich Hildebrandt, Hermann Schuldt, Johannes Warnke und Karl Mewis wurde die Ehrenbürgerwürde wieder aberkannt.
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Söhne und Töchter der Stadt | |
In Rostock geborene bedeutende Persönlichkeiten chronologisch nach Geburtsjahr:
- 1742, 16.12, Gebhard Leberecht von Blücher, †12. September 1819 in Krieblowitz/Schlesien, preußischer Heerführer und Feldmarschall
- 1814, 3.07, John Brinckman, †10. September 1870, Schriftsteller
- 1825, 30.06, Ferdinand Jacob Heinrich von Mueller , †10. Oktober 1896 in Melbourne/Australien, Botaniker
- 1853, 16.09, Albrecht Kossel, †1927, 5.07, Heidelberg Mediziner; entdeckte die Nukleinsäuren, Grundlage für die moderne Genforschung. Dafür erhielt er 1910 den Nobelpreis für Medizin.
- 1875, 25.Februar , Karl August Nerger, Fregattenkapitän, Kommandant des Hilfskreuzer "Wolf", †12.01 1947 in dem KZ Sachsenhausen
- 1903, 14.04, Bernhard Quandt , Ministerpräsident von Mecklenburg (1951–1952)
- 1906, 7.12, Dr. Erika Fuchs, Übersetzerin zahlreicher Disney-Comics, ehemalige Chefredakteurin der deutschen Ausgabe der Jugendzeitschrift Micky Maus
- 1911, 26.04, Marianne Hoppe, †13. Oktober 2002 in Siegsdorf/Bayern, Schauspielerin
- 1927, 20.09, Peter Borgelt , †18. März 1994 in Berlin, Schauspieler
- 1929, 29.04, Walter Kempowski, Schriftsteller
- 1929, 19.09, Heiner Carow, †31. Januar 1997 in Berlin, Regisseur
- 1940, 24.06, Joachim Gauck, Theologe, Politiker
- 1966, 7.02, Claudia Nolte, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (1994–1998)
- 1973, 2.12, Jan Ullrich, Radsportler (Sieger bei der Tour de France, Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften)
In Rostock lebende oder wirkende Persönlichkeiten:
- Walter Hallstein, Jurist, Politiker
- Ernst Heinkel, Ingenieur
- August Horch, Ingenieur
- Ulrich von Hutten, Schriftsteller
- Uwe Johnson, Schriftsteller
- Marita Koch, Sportlerin
- Edvard Munch, Künstler
- Rainer Ortleb, Mathematiker, Politiker
- Fritz Reuter, Schriftsteller
- Wolfgang Schnur, Jurist, Politiker
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